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Archive for the 'Orte' Category

Lissabon

Dienstag, August 7th, 2012

Ein paar Eindrücke dieser faszinierenden Stadt!

Extrabericht Boomfestival

Sonntag, August 5th, 2012

Kurz zusammengefasst: es ist ein gigantisches, fantastisches, fantasievolles, friedliches Festival. Die Boom findet alle 2 Jahre statt und wir hatten das Glück, dass es auf unserem Weg lag, die Zeit passte und Julius meinte, es würde uns gefallen. -Recht hat er.

Wir haben uns dort mit ihm getroffen und waren alle drei sehr glücklich, dass es geklappt hat.  Zwei Tage genossen wir das Zusammensein und das Festival.

Es mögen 40.000 Leute gewesen sein. Und eine aufmerksame, friedliche, achtsame  Atmosphäre, wie wir sie sonst nicht erlebt haben. Und eine perfekte Organisation, die mit einer großen Anzahl von freiwilligen Helfern bewältigt wurde.

11.10. Las Vegas

Donnerstag, Oktober 14th, 2010

Wir sehen uns das Atomtestmuseum an. Hier in der Nähe haben die Amis  von den 50igern bis in die 90iger Jahre erst überirdisch, dann unterirdisch Atomtests  durchgeführt, insgesamt mehrere Hundert Atombomben! Entgegen ersten Befürchtungen profitierte Las Vegas davon, denn es wurde eine Touristenattraktion, aus “sicherer Entfernung” den Atompilz wachsen zu sehen. Die Hotels und Casinos hatten eigene Plätze für ihre Gäste, von denen sie am besten sehen konnten. Es wurden Atomcoctails gereicht und 1957 “Miss Atomic Bomb” gekürt. Das Museum ist sehr interessant, denn in der Ausstellung wird haarklein erläutert, wie und warum das Testgelände ausgewählt wurde. Filmsequenzen zeigen Orginalaufnahmen von wachsenden Atompilzen incl. der Zuschauer mit Spezialbrillen. Aufklärungsfilme aus der Zeit des kalten Krieges, (“Duck and cover”) etc. Insgesamt ist die Darstellung (natürlich) sehr einseitig und unkritisch, der Machbarkeitsglaube und die Heldenverehrung ungebrochen stark.
Abends treffen wir uns mit unseren Wolfsburger Freunden aus Chattanooga auf ein Bierchen und kommen uns schon richtig “Las Vegas- erfahren” vor, da wir wissen, wann und wo die Piratenschlacht, der Vulkanausbruch und die Wasserfontainenshow laufen. Wir wandern duch Venezia -ein Casino mit künstlichem Himmel und Gondeln.
Dann sitzen wir noch ein Weilchen vor dem Caesars Palace an einer “antiken” Statue eines nackten Kriegers und beobachten die Reaktionen der vorbeiflanierenden Touristen. Dazu drei erklärende Sätze: 1. Die Darstellung von primären Geschlechtsmerkmalen und weiblichen Brustwarzen ist verboten. 2. Anscheinend dürfen sie bei  Nachbildungen antiker Statuen gezeigt werden. 3. Sind diese Details wahrscheinlich mit mehr Hingabe und Gewissenhaftigkeit ausgearbeitet worden als es bei den alten Griechen und Römern üblich war.
Die Leute sahen ziemlich genau hin und reagierten: empört (“unanständig”), kichernd und giggelnd fotografierend, mit zielgerichtet ausgestrecktem Arm fürs Foto posierend, amüsiert, die Augen der Frau zuhaltend … 
Gestern wurde hier übrigens überall geheiratet! Jedes Casino hat eine eigene Kapelle und die Leute standen Schlange. Die Bräute sind meistens sehr romantisch ganz in Weiß und mit Rüschen – und danach sieht man sie bei Mc Donald oder einem anderen Fastfoodrestaurant Schlange stehen! – Ganz sicher ein unvergesslicher Tag.

10.10. Las Vegas II

Dienstag, Oktober 12th, 2010

Nun ist der Autoteil zuende.
Wir fahren nach Las Vegas und geben das Auto ab.
Lassen uns nachmittags und abends durch die Straßen treiben.
Morgen nochmal einen Tag hier und dann geht`s wieder zum Endspurt auf´s Rad. Wir freuen uns schon darauf.
Wir wollen diese Autofahrterfahrung nicht missen und sie hat uns vieles ermöglicht zu sehen, was wir sonst nicht geschafft hätten.
Radfahren bleibt für uns allerdings die “Bessere” Art zu reisen.

09.10. Death Valley

Dienstag, Oktober 12th, 2010

Schaut Euch die Fotos an. Beim Spaziergang am Badwater-Point knirscht das Salz unter den Schuhen wie Eis, es fühlt sich beim Gehen so an wie auf einer dünnen Schneedecke.
Rhyolite- eine Geisterstadt, die nur 15 Jahre vom ersten Goldfund bis zum Verlassen gelebt hat, verbreitet eine etwas düstere Stimmung. Vielleicht sind noch hier zu viele enttäuschte Gefühle und negativen Kräfte zurückgeblieben. Ich bin froh, weiterzufahren.
Abends auf einem RV-Platz treffen wir ein Thüringer Paar mit RV, von denen wir wieder lernen können, wie typische Deutsche die Welt erleben.
Ein herrlicher Sonnenuntergang und die beiden sitzen in Stühlen und genießen ihn. Wir gehen hin, ein bißchen small talk und sie erzählen, was sie so gemacht und erlebt haben, – zb schlechtes Wetter in GrandCanyon, Sturm im Monument Valley. Fritz meint: “Und jetzt erleben wir so einen herrlichen Sonnenuntergang- und ganz umsonst.” Die Antwort: “Na ja, ganz umsonst ist er nicht, wir müssen ja den Platz hier bezahlen.” Kurz danach ihre Frage, wie lange wir schon unterwegs sind etc. Unsere Antwort: jetzt nur kurz mit dem Auto, eigentlich mit dem Rad unterwegs, 6 Monate kreuz und quer durch die Staaten. Ihre Reaktion: ” na ja, wer`s kann.”
Wir verabschieden uns schnell und merken, dass ein kleiner Klumpen schlechtes Gefühl im Magen bleibt. So schnell geht das.

08.10. Route 66

Dienstag, Oktober 12th, 2010

Morgens bei Minusgraden aufgewacht, aber die Sonne wärmt alles schnell wieder auf.

Heute fahren wir die historische Route 66. In Kingman gehen wir ins Museum und hier erfahren wir, dass die motherroad vor allem in den 30igern für eine halbe Million Menschen zur “Fluchtstraße” wurde. Die große Depression und die großen Staubstürme im mittleren Westen ließ den Menschen das Heil in Kalifornien suchen. Dort waren sie allerdings sehr unerwünscht und die meisten gingen wieder zurück. Erst in den 50igern und 60igern wurde die Route 66 zu dem, was wir meistens damit verbinden.  Als die Interstates die Autos wegführten, war das für viele Städte an der Straße das Todesurteil. Erst in den 80igern wurden einige Abschnitte auf Privatinitiative hin (was sonst)  als “historic route 66″  wiederbelebt.
Es folgen viele Fotos, da wir uns oft nicht entscheiden konnten.

07.10. Petrified Forest NP

Dienstag, Oktober 12th, 2010

Unser letzter NP und wieder einer, der uns sehr beeindruckt. Die versteinerten Bäume sehen tatsächlich von außen so echt aus, dass ich  sie immer wieder  anfassen  muss. Sogar die Wurmlöcher sind zu sehen. Andere sind ganz bunt und voller Kristalle. Letztere sind allerdings in den letzten hundert Jahren gut geplündert worden. Früher haben sie wohl mit Dynamit die Stämme gesprengt, um an die Kristalle zu kommen! Aber auch heute noch, trotz strengem Sammelverbot, wird der Park jeden Monat um ca 1to Gestein leichter!
Abends zelten wir direkt neben der Santa Fe- Railroad. Sie ist wohl eine der befahrendsten Linien. Ca alle 4 Minuten donnert, rattert, quält sich ein Güterzug  durch unsere Hirne- die ganze Nacht durch!
Meistens sind es 4-5 Loks, die bis zu hundert Waggons, meist zweistöckig mit Containern beladen, schleppen. Nachts wird es richtig kalt und morgens ist das Zelt reifig. 
Heute habe ich auf der Interstate eine Verwarnung wegen zu schnellen Fahrens bekommen!! Es waren höchsten 5 mph zu schnell, aber ich habe nicht mit dem policeman diskutieren wollen.

05.10. Mesa Verde NP (grüner Tafelberg)

Mittwoch, Oktober 6th, 2010

Ein ganz besonderes Highlight. Die ältesten erhaltenen Gebäude in Nordamerika. Über 800 Jahre lebten die Anasazi in dieser Gegend, zuerst oben auf der Ebene, dann, nach 500 Jahren begannen sie ihre mehrstöckigen Gebäudekomplexe unter Felsnischen zu bauen. Im 14. Jhdt gaben sie alles auf und zogen nach Süden. 14 heute noch lebenden Stämme bezeichnen sich als Nachfahren der Anasazi, u.a. die Hopi.
Einige Wohnkomplexe sind nur mit Führung zu besichtigen und so erleben wir zwei hochmotivierte und kompetente Ranger. Die Wegeführung ist teilweise etwas abenteuerlich, Holzleitern raufklettern, durch enge Tunnel quetschen, an Abgründen entlanggehen. Die Bewohner haben keine Leitern benutzt, um auf die Ebene hochzukommen, sondern haben kleine Kletterkuhlen für Hände und Füße in den Fels gehauen. Wir sind von allem sehr beeindruckt.

Danach geht´s zum Monument Valley. Von dem hatten wir uns irgendwie mehr versprochen. Außerdem ist der Campingplatz geschlossen und nur eine platte harte Fläche, ein Sturm und Gewitter kündigt sich an und so  beschließen wir weiterzufahren bis zum nächsten Motel.

03.10. Arches NP

Montag, Oktober 4th, 2010

Wir wandern zum Delicate Arch und Landscape Arche, der erste ist der meistfotografierte und der zweite der  längste Steinbogen der Welt. Überall gibt es Bögen, verrückte Balancetürme und steile dünne freistehende Steinwände. Wir sind froh, uns das hier zu gönnen.

01.10. Bryce Canyon NP

Montag, Oktober 4th, 2010

Wir sind in einer Zauberwelt! Bis Nachmittags laufen wir und schauen, dann rein ins Auto und weiter. Das Grand Staicase Escalante National Monument. Diese Landschaft ist rundhügeliger, es führt nur eine Straße durch und das letzte Stück  wurde erst 1985  asphaltiert. Davor mussten die Leute im Winter und bei Regen im Sommer statt 24  mi 200mi bis zur nächsten Stadt fahren.

  • Photos

    • 10.08.-05
    • 09.17.-05
    • Feuerwehr
    • Washington DC 07
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